Dienstag, 7. Februar 2017

26.01.2017 - 31.01.2017 Bali / Flores

26.01.2017
Was für ein anstrengender Tag! 22 Uhr starten wir zu einem 4,5 Stunden Flug nach Auckland, dort haben wir 5,5 Stunden Aufenthalt bevor es weitergeht mit einem 3,5 Stunden Flug nach Brisbane. Dort 3,5 Stunden Aufenthalt und zu guter Letzt noch ein 6,5 Stunden Flug nach Bali. Den 25.01. haben wir dabei direkt überflogen. Wir wissen bald nicht mehr was heut und morgen ist. Taxi, Hotel, Bett - Schluss.


27.01.2017
Der Jetlag hat mich voll im Griff, 1 Uhr bin ich hellwach, Heike schläft.
Der deutschen Zeit sind wir jetzt übrigens 7 Stunden voraus.
Nach dem Frühstück starten wir den Tag am Geldautomaten und die Freude ist groß - wir haben es geschafft, wir sind Millionäre!  70,-€ = 1.000.000,- IDR ;-) Wir heben 2 Millionen ab und gehen shoppen ;-)
Im Hotel bekommen wir ein Moped und erkunden damit die Gegend. Aber das Fahren auf den übervollen Straßen ohne erkennbare Regeln ist hart für mich. Dann fällt auch noch der rechte Spiegel ab, das reicht, wir ziehen uns ins Hotel zurück. Dort nutzen wir das gute Internet und arbeiten an unserer Weiterreise. Morgen fliegen wir nach Flores für 3,5 Wochen, dann zurück über Bali weiter nach Singapur für 3 Tage. Von Singapur geht's nach Manila auf die Philippinen. Bis dahin sind die Flüge und ein paar Zimmer gebucht, dann bin ich eingeschlafen.


28.01.2017
Über Bali können wir nicht viel berichten, es war für uns nur Zwischenstopp zum Ausruhen von den langen Flügen. Vielleicht kommen wir nochmal her, mal sehen wie uns Flores gefällt. Die Menschen sind jedenfalls sehr nett, aber es gibt auch unglaublich viele. Es ist laut, die Straßen sind voll und der Verkehr ist die Hölle.
Pünktlich mit einer Stunde Verspätung heben wir ab. Und in Flores, direkt am Flughafen haben wir ein Hotel für die erste Nacht.


29.01.2017
Wir mieten ein Moped und ich lasse mir bei der Auswahl viel Zeit, es soll uns ja 25 Tage lang aushalten. Helmpflicht ist auch angesagt und was ich da angeboten bekomme grenzt an ekelhaft. Innen Speckdreckig und feucht, ist das jetzt vom letzten Regen oder der Schweiß vom Vorgänger? Ich denke an was Schönes und setz ihn auf. Wir fahren gleich los. 120 km in 5 Stunden. Unterwegs erinnert uns alles stark an Nepal. Die Berge (nicht ganz so hoch), die Vegetation und der Müll überall. Die Menschen sind aber die nettesten und freundlichsten die wir bisher getroffen haben! Alle winken und rufen oder wollen ein bisschen schwatzen ohne aufdringlich zu sein oder zu betteln. Das ist wirklich sehr angenehm hier, man fühlt sich willkommen.


30.01.2017
Unser Ziel ist es, recht zügig bis nach Maumere zu fahren, das sind rund 500 km.
In drei bis vier Tagen sollten wir da sein. Dort wollen wir den Vulkan Mount Egon besteigen und dann die gleiche Strecke wieder zurück fahren (es gibt nur die eine Straße). So haben wir den Überblick über die Fahrtzeiten, wissen wo wir übernachten können und können uns für den Rückweg zwei Wochen Zeit nehmen um alles anzusehen.
Wir fahren heute 130 km in 6 Stunden. Die Straße geht steil bergauf und bergab mit unzähligen Kurven. Es wird nie langweilig, wir tanken ab und zu eine Flasche Benzin die am Straßenrand verkauft werden. Die Leute freuen sich immer so sehr, das es eigentlich schon schade ist, das unser Moped so wenig verbraucht.
Unser Hintern und der Rücken fangen langsam an zu rebellieren, wir wollen nicht mehr. Aber es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit die uns gefällt. Wie gesagt, die Menschen hier sind sehr nett, aber mit in so einer Hütte schlafen ist dann doch etwas anderes. In Bajawa werden wir endlich fündig und 10 Minuten später schüttet es wie aus Eimern. Es ist Regenzeit und wir müssen jeden Tag mit Regen rechnen.


31.01.2017
Kaum hab ich es erwähnt sitzen wir fest. Es regnet den ganzen Tag und wir gammeln fast nur im Hotelzimmer rum. Der überdachte Balkon ist der einzige Freigang heute und ermöglicht einen Blick in die Küche vom Restaurant gegenüber. Oi, oi, oi ... sehr interessant und der Hunger vergeht.
Wir bleiben erstmal bei Bier. Da kostet eine Flasche übrigens 40.000,- IDR und so rinnen uns die Millionen durch die Finger ;-)
Der Dauerregen vor dem Fenster kommt Psychoterror gleich. Der Tag versinkt komplett in Tristesse, aber der Abend  hält noch ein echtes Highlight bereit. Nebenan im "Restaurant Milonari" - 4 Tische - gibt's Livemusik und wir erleben unsere ganz private "Jam Session", die Musiker geben alles und wir sind total begeistert!


Wir sind hier: 
S 8.79196° E 120.97500°

Viele Grüße Heike & Hartmut



 

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